Entsetzen über Mord an investigativer Journalistin

Symbolfoto

Berlin. Mit Entsetzen reagiert der Deutsche Journalisten- Verband auf den Mord an der maltesischen Investigativjournalistin Daphne Caruana Galizia. DJV-Bundesvorsitzender Frank Überall fordert von den Ermittlungsbehörden eine schnelle und umfassende Aufklärung:

„Dazu gehört neben der Suche nach den Tätern auch die Antwort auf die Frage, warum unsere Kollegin nicht hinreichend geschützt wurde, obwohl sie der Polizei von Morddrohungen berichtet hatte.“

Daphne Caruana Galizia wurde am gestrigen Montag (16.10.217) Opfer einer in ihrem Auto versteckten Bombe. Die Journalistin gehörte zu dem internationalen Recherchenetzwerk, das unter Federführung der Süddeutschen Zeitung die Panama Papers veröffentlicht hatte. Überall: „Der grausame Mord zeigt, welche Bedeutung die Enthüllung der Steuerschlupflöcher und illegalen Geldströme durch das internationale Journalistennetzwerk hatte.“

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