Niedersachsen Ports auf dem International Green Shipping Summit

Foto NPorts/ Andreas Burmann: Symbolbild Nachhaltigkeit, Cuxhaven

Rotterdam. Nachhaltigkeit hat bei Niedersachsen Ports (NPorts) einen hohen Stellenwert. Die Gesellschaft für Hafeninfrastruktur setzt in ihren Häfen auf systematischen Umweltschutz. Bereits zwei der insgesamt fünf Standorte – Wilhelmshaven und Emden – haben das Umweltzertifikat „PERS“ (Port Environmental Review System) erhalten. Die weiteren Niederlassungen sollen noch folgen. Die PERS-Zertifikate dokumentieren die zahlreichen Maßnahmen die NPorts im Bereich Umweltschutz umsetzt. Diese Bemühungen haben sich nun ausgezahlt: Niedersachsen Ports wurde für den International Green Shipping Award in der Kategorie „Der grünste Hafen des Jahres“ nominiert. Der Award wurde im Rahmen des International Green Shipping Summit in Rotterdam verliehen. Gewinner war am Ende der Hafen Rotterdam. „Die Nominierung ist eine große Anerkennung für uns und wir werden künftig auch weiter in den Umweltschutz investieren“, erklärt Holger Banik, Geschäftsführer von NPorts.

Gemeinsam neue Lösungen finden
Der International Green Shipping Summit dient jedoch nicht nur der Auszeichnung von laufenden Projekten, sondern auch der Findung von neuen. Am 16. und 17. Oktober haben die maritimen Experten aus verschiedenen Aufgabenfeldern in Rotterdam, die Möglichkeit neue Kontakte zu knüpfen und gemeinsam mit anderen Firmen Projekte zum Umweltschutz ins Leben zu rufen. „Für kleinere Firmen oder Häfen verringert sich das wirtschaftliche Risiko, wenn sie den Umweltschutz gemeinsam mit anderen angehen. Man kann von den Erkenntnissen der anderen lernen und gemeinsam besser werden“, erläutert Dr. Matthäus Wuczkowski, Nachhaltigkeitsmanager von Niedersachsen Ports.
Die Gesellschaft für Hafeninfrastruktur hat bereits positive Erfahrungen mit Kooperationen gesammelt. So beteiligt sich der Hafen Emden mit der Entwicklung einer innovativen Beleuchtungsanlage an dem europäischen Kooperationsprojekt „DUAL Ports“. Gemeinsam mit anderen Häfen und wissenschaftlichen Einrichtungen werden Ansätze zur Verringerung der CO2-Emmissionen und der Umweltbelastungen durch die Hafenwirtschaft gefunden. Auch am Standort Brake setzt Niedersachsen Ports auf Kooperation. Im Jahr 2015 hat sich die niedersächsische Hafengesellschaft mit den Partnern bremenports, JadeWeserPort und BLG für das Projekt „LED und LEP in Häfen“ zusammengeschlossen. Mit Unterstützung durch die Metropolregion Nordwest wird eine dreijährige Vergleichsstudie zu verschiedenen Leuchtmitteln durchgeführt. Ziel ist, die beteiligten Häfen mit modernen, energie- und kostensparenden sowie langlebigen Leuchtmitteln auszustatten. „Von der Teilnahme am Green Shipping Summit erhoffen wir uns weitere positive Impulse für die Nachhaltigkeit bei NPorts“, erklärt Dr. Wuczkowski. Er nimmt an einer öffentlichen Fachdiskussion zum Thema „Die Rolle von Port Authorities in Bezug auf grüne Initiativen“ teil. Dabei geht es unter anderem um die größten Umweltherausforderungen für Häfen, die Treiber für grüne Ideen und den Hafen der Zukunft.


Niedersachsen Ports ist Eigentümer und Betreiber von fünf Seehäfen, sieben Inselversorgungshäfen und drei Regionalhäfen an der deutschen Nordseeküste. Sitz der Gesellschaft ist Oldenburg. Mit den Niederlassungen in Brake, Cuxhaven mit Außenstelle in Stade, Emden und Wilhelmshaven managt Niedersachsen Ports die Hafeninfrastruktur in den großen Seehäfen des Landes Niedersachsen. Die Niederlassung Norden betreibt zudem die Versorgungshäfen für die Ostfriesischen Inseln. Somit bietet Niedersachsen Ports eine Vielzahl von Hafenstandorten aus einer Hand.

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