Jagd aufs Unwetter: „ZDF.reportage“ über Stormchaser

Eine gewaltige Gewitterzelle braut sich über Hamburg zusammen. Aus sicherer Entfernung ein spektakuläres Foto für die Sturmjäger. "obs/ZDF/Sebastian Böttcher"

Mainz (ots) – Unwetterwarnungen haben Konjunktur, über dem Atlantik brauen sich derzeit immer häufiger Hurrikans zusammen, gerade erst „stürmte“ Ophelia über Irland. Hochzeiten für Sturmjäger, die mit Kameras die Unwetter verfolgen und für spektakuläre Fotos von Wolken, Blitzen und Tornados sorgen. Am Sonntag, 22. Oktober 2017, 18.00 Uhr, begleitet die „ZDF.reportage: Jagd aufs Unwetter – Die Stormchaser“ einige dieser Wetterjäger.

Über spezielle Apps haben die Stormchaser die Wetterlage ständig im Blick und wissen meist schon 48 Stunden vorher, in welchem Gebiet interessante Wetterlagen zu erwarten sind. Dann fahren sie in die Unwettergebiete und melden ihre Beobachtungen auch dem Wetterdienst. Doch die Einsätze stellen ein nicht ganz ungefährliches Hobby dar, wie der Film von Sven Markmann beleuchtet.

Das Foto eines Tornados stellt eine besondere Trophäe für einen Stormchaser dar, denn die Wirbelstürme kommen in Deutschland nur selten vor. Etwa 50 Tornados werden jährlich in Deutschland registriert – ein besonders verheerendes Exemplar traf 2015 mit voller Wucht die mecklenburg-vorpommerische Kleinstadt Bützow. Die Stürme zerstören mitunter ganze Straßenzüge und verursachen Schäden in Milliardenhöhe.

Besonders verheerende Folgen hatte auch der Gewittersturm „Ela“. Die Schäden, die er mit seinen gewaltigen Orkanböen vor allem im Ruhrgebiet an Pfingsten 2014 anrichtete, beliefen sich auf 650 Millionen Euro. Die „ZDF.reportage“ besucht Menschen, deren Häuser vom Sturm zerstört wurden.

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