Verfahren wegen mutmaßlichen gemeinschaftlichen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und versuchter Strafvereitelung

Symbolfoto

Hannover. Das Amtsgericht Hannover verhandelt am 17.01.2018, am02.02.2018 und am 23.02.2018 jeweils um 09:00 Uhr in Saal 2292 ein Verfahren wegen des Vorwurfs des gemeinschaftlichen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, der Körperverletzung und der versuchten Strafvereitelung.

Die Angeklagten sollen sich am 22.06.2016 gegen 00:05 Uhr zur Polizeistation Raschplatz begeben haben, wo der gesondert verfolgte Ishan I. festgehalten wurde. Die Angeklagten sollen begonnen haben, lautstark die Freilassung des Inhaftierten zu fordern und versucht haben, die anwesenden Beamten durch ihr aggressives Auftreten zur Freilassung zu bewegen. Auf die Aufforderung der Polizeibeamten vor Ort, sichzu entfernen, sollen die Angeklagten nicht reagiert haben. Sie sollen vielmehr versucht haben, zu der inhaftierten Person zu gelangen, um ihn gegen den Willender Polizeibeamten mitzunehmen. Als die Polizeibeamten versucht hätten, die Angeklagten aus der Polizeistation zu drängen, soll es zu einem Handgemenge gekommen sein. Im Zuge dieses Handgemenges soll es zu mehreren Körperverletzungen gegenüber Polizeibeamten gekommen sein.

Als die Angeklagten aus der Polizeistation gedrängt worden seien und ihre Personalien durch inzwischen eingetroffene Verstärkungskräfte festgestellt werden sollten,soll sich das Handgemenge fortgesetzt haben. Hierbei soll es zu weiteren Widerstandshandlungen und Körperverletzungen gegenüber Polizeibeamten gekommen sein.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen