WTD 91: Erste aktuelle Messergebnisse zeigen keine Strahlenbelastung

Meppen. Es gibt nach wie vor keinerlei Hinweise darauf, dass in der Vergangenheit uranhaltige Munition auf dem Gelände der Wehrtechnischen Dienststelle 91 in Meppen verschossen wurde. Dass nunmehr Analysen von Boden- und Luftproben auf radioaktive Stoffe durch die Strahlenmessstelle Süd des Bundesamtes für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr stattfinden, geschieht rein vorsorglich, um Sorgen der Einsatzkräfte wie auch der lokalen Bevölkerung auszuräumen. Erste Ergebnisse dieser Tests zeigen erwartungsgemäß auch nach dem Brand keinerlei Hinweise auf mögliche Strahlenbelastungen durch Uran. Die Messungen werden nach Abschluss der Auswertung veröffentlicht. Auf dem Gelände der WTD finden außerdem jedes Jahr detaillierte Wasseranalysen statt, die auch Aufschluss über mögliche Quecksilberbelastung bieten. In den vergangenen Jahren blieben diese stets unterhalb der Nachweisgrenze. Die letzte Messung stammt aus dem April 2017. In der kommenden Woche soll die nächste sogenannte „große Wasseruntersuchung“ stattfinden. Über die Ergebnisse wird die Bundeswehr weiterhin kontinuierlich und transparent berichten.

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