Oberbürgermeister Wolfgang Griesert gibt Straßen am Hasetor früher als geplant frei

Oberbürgermeister Wolfgang Griesert gibt den südlichen Knotenpunkt der Bramscher Straße wieder frei – dank der engen Abstimmung aller Beteiligten drei Wochen früher als ursprünglich geplant. Foto: Stadt Osnabrück, Simon Vonstein.

Osnabrück.  Bereits drei Wochen früher als ursprünglich geplant hat Oberbürgermeister Wolfgang Griesert jetzt alle Fahrspuren am Hasetor sowie die Einmündung der Bramscher Straße in die Hansastraße wieder für den Verkehr freigegeben. Die Bauarbeiten dienten dazu, die Radwegeführung sicherer zu machen sowie die Führung der Busse – insbesondere im Hinblick auf die Elektrifizierung der Buslinie 41 (zukünftig M1) – zu verbessern.

Schon vor Beginn der Arbeiten haben Stadt und Stadtwerke Osnabrück sowie die beteiligten Baufirmen den zeitlichen Ablauf eng aufeinander abgestimmt. Zusammen mit den ungewöhnlich günstigen Witterungsbedingungen ermöglichte diese Kooperation eine optimierte Abwicklung und somit das vorzeitige Ende der Bauarbeiten. „Die Achse B68/Hansastraße/Hasetor ist eine unserer höchstbelasteten Einfallstraßen, deshalb führen in diesem Bereich Baumaßnahmen zu massiven Verkehrsflussbeeinträchtigungen“, betont Oberbürgermeister Wolfgang Griesert. „Folglich gilt unser Dank insbesondere den Unternehmen Dieckmann, Siemens, Hennig und Clausing.“

Die größte Neuerung ist, dass Busse an der Einmündung der Bramscher Straße in die Hansastraße – dem Knotenpunkt Süd – künftig auch stadteinwärts fahren können. Zuvor wurden die Busse der Linien 4, 5 und 8 über die Straße Wachsbleiche geführt, was insbesondere zu Stoßzeiten zu großen Zeitverlusten führte. „Der Verkehr wird dadurch besser fließen und für die Nutzer der Busse attraktiver“, sagt Stadtbaurat Frank Otte.

Trotz der vorzeitigen Öffnung des Knotenpunktes Süd für den Autoverkehr bleiben die Umleitungen für den Busverkehr aber vorerst noch bestehen. Hintergrund sind noch ausstehende und erforderliche Restarbeiten wie zum Beispiel an der Ampelsteuerung. Die Busse der Linien 51/52/53/N5 fahren somit stadtauswärts in Richtung Dodesheide weiterhin vom Hasetor über Hansastraße und Roopstraße in die Süntelstraße, stadteinwärts aufgrund der bestehenden Kanalbaustelle im Bereich Bramscher Straße/Wachsbleiche von der Süntelstraße über Friedhofstraße, Bramscher Straße und Weserstraße auf die Hansastraße. Die Busse der Linien 41, 541, 81, 82, 581-585, 586, 610, N8, N66 und N67 fahren in beide Richtungen vom Hasetor über Hansastraße und Weserstraße weiter auf die Bramscher Straße. Diese Umleitung bleibt voraussichtlich bis Ende November bestehen.

Mehr Sicherheit bringt der Umbau für Radfahrer. Sie können stadteinwärts am Knotenpunkt Süd nun die Hansastraße queren und werden in Fahrtrichtung rechts auf einem durch ein Bord von der Straße abgegrenzten Radweg bis zur Vitischanze geführt. Dort können sie über eine Ampel weiter auf den Erich-Maria-Remarque-Ring fahren. Der zuvor vorhandene Radfahrstreifen wurde regelmäßig von Lkw-Fahrern überfahren, wodurch Radfahrer gefährdet wurden.

Wegen der umfangreichen Arbeiten und weil der Verkehr weiterhin an der Baustelle vorbei durch das Hasetor geführt wurde, war die Verkehrssicherung sehr komplex. Mehrmals musste die Baustelle mitsamt allen Sicherheitsmaßnahmen umgebaut werden. „Das war eine besondere Schwierigkeit, weil in diesem Bereich täglich zwischen 35.000 und 40.000 Fahrzeuge verkehren“, erklärt Griesert. Um schnellstmöglich fertig zu werden, haben die Bauarbeiter in Einzelfällen auch nachts gearbeitet.

Zusammen mit den Umbauarbeiten am Knotenpunkt Nord der Bramscher Straße, die bereits im September – ebenfalls vorzeitig – abgeschlossen wurden, kostete der Umbau 1,3 Millionen Euro. Davon entfielen 150.000 Euro auf die Erneuerung der Ampeln.

Neben der neuen E-Buslinie M1 zwischen Düstrup und Haste sollen in den kommenden Jahren weitere Busachsen im Stadtgebiet elektrifiziert werden. Die sukzessive Elektrifizierung sowie die Beschleunigung des Nahverkehrs in Osnabrück sind wesentliche Bausteine des gemeinsamen Projekts „Mobile Zukunft“ von Stadt und Stadtwerken Osnabrück. Hierzu gehören nachhaltige Mobilitätskonzepte, die Förderung der umweltfreundlichen Nahmobilität und der E-Mobilität sowie die Stärkung des Radverkehrs und die Förderung des ÖPNV.

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