Alice Weidel: Deutschland darf nicht Italiens Zahlmeister werden

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Berlin. Angesichts der Pläne Italiens stehen nicht nur den Finanzexperten die Haare zu Berge: Mit 132 Prozent des Bruttoinlandsprodukts leistet man sich eine doppelt so hohe Quote wie Deutschland. Dabei hat Rom bereits einen kaum mehr abzutragenden Schuldenberg von 2,3 Billionen Euro aufgetürmt.

Dazu teilt die Fraktionsvorsitzende und Bundesvorstandsmitglied, Alice Weidel, mit:

„Wohlhabende Italiener transformieren ihr Vermögen längst ins Ausland. Dem Gros der Bürger geht es nicht schlecht, arm ist nur der Staat an sich.

Wo die EU Italiens Haushaltsentwurf ablehnt, poltert Innenminister Salvini: ‚Niemand wird auch nur einen Euro von diesem Haushalt, aus den Taschen der Italiener nehmen.‘ Dabei übersieht er offenbar, dass Italien ohne den Tropf der EU längst insolvent wäre.

Wie ist es da den Europäern zu verkaufen, wenn zukünftig 400.000 bis 500.000 Italiener frühzeitig in Rente gehen können, es ein Grundeinkommen und eine Flattax geben soll? Das sind Wohltaten eines Sozialstaats, von denen andere Mitgliedsstaaten nicht zu träumen wagen.

Das Median-Vermögen der italienischen Haushalte liegt bei stattlichen 240.000 Euro, während es in Deutschland nur 66.000 Euro sind. Italien gewährt Steuerhinterziehern Amnestie, kennt kaum Vermögensabgaben und hat eine lächerliche Erbschaftssteuer. Stattdessen verlässt man sich auf die europäische Solidarität oder darauf, dass die EZB die Anleiheschulden annulliert. Damit wäre Deutschland einmal mehr Zahlmeister. Die spinnen, die Römer!“

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