Armin-Paulus Hampel: „Wo ist das Video? Wo ist der Zeuge?“

Foto: AfD Bremen

Berlin. Der AfD-Bundestagsabgeordnete Frank Magnitz wurde am 07. Januar 2019 angegriffen. Das ist Fakt. Es gibt einen Zeugen und es gibt Überwachungsvideos, auf denen die Tat zu sehen ist. Doch scheint plötzlich der Zeuge unauffindbar zu sein, und auch das Überwachungsvideo wird nicht veröffentlicht, um einen Fahndungserfolg zu beschleunigen. Statt die Beweismittel der Öffentlichkeit schnellstens zugänglich zu machen, wurde in Windeseile aus einem Mordversuch ein versuchter Totschlag konstruiert, der dann nochmals auf schwere Körperverletzung reduziert wurde. Frank Magnitz hat in den Medien wiedergegeben, was ihm ein Zeuge noch am Tatort berichtet hatte, nämlich, dass zwei Personen mit einem Gegenstand in Art eines Kantholzes, auf ihn eingeschlagen hätten. Dass der verschwundene Zeuge von einem Gegenstand sprach, mit dem auf Magnitz eingeschlagen wurde, wird in allen Medien hingegen lautstark dementiert und plötzlich soll Magnitz lediglich gestürzt sein, wodurch er sich Kopfverletzungen zugezogen haben soll. Ein Foto, auf dem Magnitz im Krankenhaus zu sehen ist, wird medial so aufbereitet, dass Verletzungen durch einen schwarzen Balken verdeckt werden, der sonst nur dazu dient, die Augen des Betreffenden unkenntlich zu machen. Wieso also spricht niemand mehr vom Zeugen, wieso wird das Video nicht der Öffentlichkeit zugänglich gemacht?

Der AfD-Bundestagsabgeordnete und Freund des Opfers, Armin-Paulus Hampel, zweifelt an der Ernsthaftigkeit der Ermittlungsbehörden, den oder die Täter schnell ausfindig zu machen:

„Ich erinnere an den Fall vom 27. Oktober 2016. Eine Frau wurde in Berlin an einer Rolltreppe in den Rücken getreten, sie stürzte eine lange Treppe herab und verletzte sich dabei schwer. Der Täter wurde schnell gefasst, weil erst die Medien und dann die Polizei ein Beweisvideo veröffentlichten. Dass man im Fall Magnitz auf die Veröffentlichung des Videos verzichtet und der Zeuge noch immer nicht vernommen wurde, lässt vermuten, dass hier mit zweierlei Maß gemessen wird. Stattdessen scheinen die Medien allergrößtes Interesse daran zu haben, aus einem feigen Attentat ein gewöhnliches Stolpern mit Kratzern als Folge eines Sturzes zu machen. Als vor kurzem ein Hacker persönliche Daten auch von Bundestagsabgeordneten ins Netz stellte, funktionierte der Ermittlungsapparat rasant schnell und der Täter wurde gefasst. Nun ist es ein AfD-Bundestagsabgeordneter, auf den ein Attentat verübt wurde. Die Ermittlungsgeschwindigkeit zum Hackerangriff unterscheidet sich aus meiner Sicht eklatant! Ich will hier nicht von Unterlassung sprechen, aber dass man den Videoinhalt zurückhält und den Zeugen aus unerfindlichen Gründen nicht befragen kann, erscheint doch höchst seltsam. Auch muss die Frage gestellt werden, was wohl geschehen wäre, wenn ein Bundestagsabgeordneter einer anderen Partei   öffentlich brutal attackiert würde. Nun aber ist wieder ein AfD-Mann das Opfer und es bleibt dabei, dass entscheidende Fragen weiterhin unbeantwortet sind!“ konstatiert Hampel.

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