Bonuspunkte für Harener Familien

Werben für Elternfortbildung und die Harener Bonuskarte: Erster Stadtrat Dieter Sturm, Bürgermeister Markus Honnigfort, Gleichstellungsbeauftragte Annegret Schepers, Koordinatorin des Familienzentrums Christine Lüppen und die kommissarische Leiterin des St. Elisabeth Kindergartens Claudia Balkenhol (v. l. n. r.). PR-Foto

 

Teilnahme an Veranstaltungen sichert Geschenk

Die Familien in Haren (Ems) könne sich künftig über Elternfortbildungen und Familienangebote ein attraktives Geschenk sichern. Schrittweise wird dafür in den nächsten Wochen die Harener Bonuskarte eingeführt. Mit bereits sechs Nachweisen erhält man im städtischen Bürgerbüro ein Tagesticket zum Ferienzentrum Schloss Dankern oder zehn Familienkarten für das städtische Hallenbad.

Die Bonuskarte ist ein Ergebnis des CTC-Prozesses (Communities that care). Experten aus verschiedenen Fachrichtungen hatten dabei Möglichkeiten diskutiert, um Familien und ihre Kinder zu stärken. Eine Empfehlung daraus ist die nun eingeführte Bonuskarte. An diesem Programm beteiligen sich unter der Koordination des Familienzentrums St. Elisabeth und der Stadtverwaltung alle Kindertagesstätten, das Frauen- und Mütterzentrum sowie die Grundschulen. Weitere Angebote bieten freie Träger, die Bonuskarte und eine laufend aktualisierte Übersicht ist in den teilnehmenden Einrichtungen erhältlich. Die Angebote starten spätestens nach den Sommerferien mit Beginn des neuen Kindergarten- bzw. Schuljahres.

„Unser Ziel ist es, keine reinen Mitnahmeeffekte auszulösen, sondern den Familien einen Mehrwert für aktive Mitarbeit zu bieten“, so Bürgermeister Markus Honnigfort. Die familiären Herausforderungen seien vielfältig, berichtet die Gleichstellungsbeauftragte Annegret Schepers. Viele Eltern aus allen gesellschaftlichen Schichten suchten gezielt Informationen und Tipps für die Erziehung ihrer Kinder. Es gehe bei der Bonuskarte darum, den Eltern die verschiedenen Angebote in den unterschiedlichen Lebensphasen näher zu bringen. Im Emsland ist die Schifferstadt nach der Samtgemeinde Spelle die zweite Kommunen, die diesen Weg geht.

Jede Teilnahme wird auf der Bonuskarte mit einem Stempel bestätigt. Die Bonuskarte hat ein DIN A 5-Format und passt damit auch in jedes Vorsorgeheft des Kindes.

Zu den Angeboten in den Kindertagesstätten zählen Elternabende zu den Themen Kindergesundheit, Trotzphase und gesunde Ernährung sowie zur Schulfähigkeit des Kindes. In den Grundschulen schließen sich dann die Elternsprechtage sowie Präventionsangebote zu den sozialen Netzwerken, Mobbing und Sexualerziehung an. Außerdem sind Trageberatungsstunden für Kleinstkinder, Reittherapiestunden und Psychomotorikkurse im Angebot. Die katholische und die evangelische Kirche bringen sich mit ihrer Kinderkirche in das Angebot ein. Weitere interessierte Anbieter und Institutionen können sich beim Familienzentrum St. Elisabeth zur Mitarbeit bei der Bonuskarte melden.

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