CDU-Schmierenstück: Abrechnung mit Merkel ohne Abrechnung

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Armin-Paulus Hampel, AfD, sieht AKKs Aufarbeitung der Migrationskrise auf den Spuren der SPD mit Hartz IV

„Die gegenwärtigen Versuche der CDU-Bundesvorsitzenden, Annegret Kramp-Karrenbauer (AKK), durch ’Werkstatt-Gespräche’ das strategische Versagen in der Flüchtlingskrise seit 2015 aufzuarbeiten sind halbherzig. Sie gleichen einer Abrechnung mit Merkel ohne Abrechnung. Die leicht durchschaubare AKK-Operation könnte für die Union im gleichen Desaster enden, wie die quälenden Bemühungen der SPD, Hartz IV loszuwerden. Und wenn jetzt der damalige Innenminister Thomas de Maizière (CDU) seine mitgetragene Grenzöffnungspolitik und deren bis heute andauernden Verwerfungen auf bayerische Kommunalpolitiker abzuwälzen versucht, kann ich deren Empörung nicht nur verstehen, ich teile sie!“

Das erklärte Armin-Paul Hampel, außenpolitischer Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, heute in Berlin.

AKKs Schmierentheater von Berlin: Eine Abrechnung mit Merkel ohne Abrechnung

„’Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten!’ Das war ein Freud’scher Versprecher von Frau AKK gleich zu Beginn der CDU-Werkstattgespräche zur Aufarbeitung der katastrophalen Flüchtlingspolitik, der von keinem Gegner des jahrelangen Linkskurses der Merkel-CDU hätte besser formuliert werden können. Ein bezeichnendes Eigentor, das die ganze Fragwürdigkeit des Unternehmens offen legt und damit ein zwiespältiges Zeichen setzt. Die neue CDU-Vorsitzende hat zwar die tiefen Gräben, die ihre Vorgängerin im Land mit ihrer unverantwortlichen Flüchtlingspolitik hinterließ, durchaus erkannt. Aber sie zieht nicht die notwendigen Konsequenzen. Sie müsste, wären ihre Aufarbeitungsabsichten ernst gemeint, eine klare Abrechnung mit Frau Merkels Politik durchsetzen und Alternativen für die Zukunft aufzeigen. Was derzeit in Berlin bei diesen Werkstattgesprächen aber inszeniert wird gleicht einem Schmierenstück mit dem Titel: Eine Abrechnung mit Merkel ohne Abrechnung! Somit könnte die unwirkliche CDU-Aufarbeitung der so genannten Flüchtlingskrise für die Union im gleichen Desaster enden, wie der jahrlange Versuch der SPD ihr Hartz IV-Problem loszuwerden.

CDU-Kaiserinnen von gestern und heute sind nackt! Auch de Maizière

Und wenn dann noch Merkels damaliger Innenminister de Maizière fast zeitgleich in einem soeben erschienenen Buch eine wesentliche Schuld an der illegalen Massenzuwanderung von 2015 kurzerhand auf die Landräte und Oberbürgermeister in Südostbayern abwälzt, dann kann ich die Empörung der zu Unrecht angegriffenen Kommunalpolitiker nicht nur verstehen, ich teile sie!  Weder das Berliner CDU-Schmierenstück von Frau AKK, noch das billige Ablenkungsmanöver des Ex-Innenministers de Maizière mit seiner Schuldverschiebung auf unsere Landräte an der Grenze zu Österreich werden die historischen Fehlleistungen der CDU-geführten Bundesregierung aus unserem Gedächtnis tilgen können. Ja, die Kaiserinnen von gestern und heute – sie sind nackt. Und der damalige Innenminister steht nicht viel anders da!“

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