Faires Frühstück: Lebensmittel retten, statt wegwerfen

Rund 120 Gäste nahmen am Fairen Frühstück in der Marienschule teil. PR-Foto

Lingen. Zum bislang „jüngsten fairen Frühstück“ konnte am letzten Wochenende Holger Berentzen als Vertreter der Kirchen in Lingen rund 120 Gäste in der Marienschule in Lingen begrüßen. Viele Familien, darunter Lehrer der Marienschule mit ihren Kindern, waren der Einladung der Stadt Lingen, der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschland, des Weltladens Lingen sowie der katholischen und evangelischen Kirchengemeinden gefolgt. Auch viele altbekannte Gesichter, die seit dem ersten Fairen Frühstück dabei sind, nahmen wieder an dem Angebot teil. Sie erwartete ein reich gedecktes Buffet mit ausschließlich fairen, regionalen und saisonalen Produkten. Käse, Wurst, Gemüse und Brötchen stammten dabei von Produzenten aus der Region, verschiedene Brotaufstriche und Getränke aus fairem Handel. „Das Faire Frühstück ist bei den Lingenern angekommen“, erklärte Ute van Roye als Vorsitzende des Weltladens e.V. „Es ist gut zu wissen, dass das Interesse an Fairem Handel wächst und auch der Weltladen immer beliebter wird.“

Im fünften Jahr des Fairen Frühstücks gestalteten die Gastgeber –  Lehrer, Schülerinnen und Schüler der Marienschule Lingen – das Programm des Vormittags. Im Unterricht hatten sie sich mit dem Thema Fairtrade auseinandergesetzt und stellten in einem kurzen Film und drei Theaterstücken die Zuschauer und Gäste des Fairen Frühstücks vor die Frage: Ist das fair? Die Schule nutzte zudem die Gelegenheit für ein Schulspendenprojekt und Selbsthilfeprogramm in Brasilien zu werben. Schulleiter Marko Wittstruck gestaltete mit seinem Schülerchor den musikalischen Rahmen der Veranstaltung. Die fünf Sängerinnen und Sänger ernteten dafür viel Applaus. Die gute Kooperation mit der Marienschule zeige einmal mehr die gute Zusammenarbeit der Lingener Steuerungsgruppe Fairtrade mit den unterschiedlichen Akteuren, sagte Holger Berentzen abschließend.

Geliefert und zubereitet wurde das Faire Frühstück durch den Integrationsbetrieb „Besser genießen“ des Christophorus-Werkes, der auch das Catering übernahm.  Auszubildende des Berufsbildungswerkes im Bereich Hauswirtschaft und der Werkstatt für behinderte Menschen des Christophorus-Werkes übernahmen wieder den Tischservice. Die Blumendekoration gestalteten die BBS Lingen – Agrar und Soziales. Holger Berentzen dankte allen Mitwirkenden für ihre zuverlässige Arbeit und das damit verbundene Engagement.

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