Ökumenische Passionsandacht mit Regionalbischof Klahr und Künstlergespräch in Emden

Das aktuelle Misereor-Hungertuch „Mensch wo bist du?“ stellt Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr gemeinsam mit dem Künstler Uwe Appold in Emden vor.BU: (Foto: Hans-Georg Hunger)

Zum Misereor-Hungertuch „Mensch, wo bist du?“ von Uwe Appold

öso. Emden. Unter dem Thema „Mensch bleiben“ findet die letzte der diesjährigen sechs Passionsandachten am Mittwoch, den 10. April, um 18:15 Uhr im Rummel des Ostfriesischen Landesmuseums Emden, Brückstraße 1, statt.

Die Kunsthistorikerin Dr. Annette Kanzenbach gibt eine Einführung in die Tradition der Hungertücher. Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr und Pfarrer Jörg Buß (Christ-König-Gemeinde Emden) führen ein ökumenisches Gespräch über die theologische Bedeutung von Hungertüchern für die kirchliche Praxis. Dabei wird das aktuelle Misereor-Hungertuch „Mensch, wo bist du?“ von Uwe Appold in den Blick genommen.

Im Anschluss an die Passionsandacht wird zum Gespräch mit dem Künstler eingeladen. Pastorin Dr. Hannegreth Grundmann, Pressesprecherin des Sprengels Ostfriesland-Ems, moderiert das Künstlergespräch.

Die musikalische Gestaltung der Passionsandacht hat Kantor Marc Waskowiak am Piano übernommen.

Seit über 40 Jahren lässt das katholische Hilfswerk Misereor alle zwei Jahre ein Hungertuch für die Arbeit in den Kirchengemeinden und Schulen gestalten, für 2019 und 2020 vom Flensburger Künstler Uwe Appold.

Das Misereor-Hungertuch ist ein zentraler Bestandteil der Misereor-Fastenaktion und regt dazu an, sich mit den eigenen Wurzeln und Fragen der sozialen Gerechtigkeit auseinanderzusetzen.

 

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