Rund 1.000 Teilnehmer beim 2. Open Air-Rudelsingen im Zoo Osnabrück  

Freuen sich über knapp 1.000 Teilnehmer beim 2. Open Air-Rudelsingen im Zoo zugunsten der Löwen: David Rauterberg (Erfinder „Rudelsingen“), Petra Knabenschuh (Verein „Löwen für Löwen“), Dr. Claudia Haarmann (Präsidium Zoo Osnabrück) und Jennifer Ludwig (Veranstaltungskauffrau Zoo Osnabrück). Foto:  Zoo Osnabrück (Svenja Vortmann)

Voller Erfolg: Menschenrudel singt zugunsten von Löwenrudel

Osnabrück. Bei strahlendem Sonnenschein versammelten sich am gestrigen Mittwochabend, 12. Juni insgesamt rund 1.000 Teilnehmer am „Affentempel“ im Zoo Osnabrück. Gemeinsam sangen sie beim 2. Open Air-Rudelsingen zugunsten des Löwenrudels.

Während sich der Platz am „Affentempel“ im Zoo Osnabrück langsam füllte, brüllte das Löwenrudel im Hintergrund.  Etwa 1.000 Menschen standen vor der Bühne, als Rudelsingen-Erfinder David Rauterberg diese betrat. Die Musiker spielten das erste Lied „Country Roads“ an und die Menge stimmte lauthals mit ein, während die Songtexte auf einer großen Leinwand erschienen. „Es ist toll, dass wieder so viele Menschen zum Open Air-Rudelsingen in den Zoo gekommen sind“, freute sich Rauterberg. „Nach der erfolgreichen Premiere im letzten Jahr wollten wir unbedingt noch einmal in dieser besonderen Atmosphäre gemeinsam singen.“ Während die Teilnehmer beschwingt von rasenden Affen und geklauten Kokosnüssen sangen, beobachteten die benachbarten Schweinsaffen sie neugierig vom „Affentempel“ aus. Spätestens bei dem Song „The lion sleeps tonight“ schunkelte auch der letzte Teilnehmer im Rhythmus zur Musik und „brüllte“ gemeinsam mit dem Menschenrudel das bekannte „Awhmbobweee awimbowehhhe“.

Rudelsingen für „Nakuru“ und Co.

Die Löwen stehen an diesem Abend aber nicht nur in den Liedtexten im Fokus: Wie auch im Vorjahr gehen 3 Euro pro verkauftem Ticket des Charity-Rudelsingens an den Verein „Löwen für Löwen“, der Spenden für die Vergrößerung der Löwenanlage sammelt. Insgesamt fließen so in diesem Jahr erneut 3.000 Euro durch das Rudelsingen in die Vereinskasse: „Es gab ja bereits viele verschiedene Aktionen zugunsten des Osnabrücker Löwenrudels, aber das Rudelsingen ist eine meiner liebsten“, schwärmt Petra Knabenschuh vom Verein „Löwen für Löwen. „Es freut mich, dass wir bei diesem Charity-Event nicht nur an die Löwen denken, sondern auch eine große Gemeinschaft bilden und zusammen singen.“ Nachdem Petra Knabenschuh sich auf der Bühne bei den Teilnehmern und Veranstaltern für ihren Einsatz bedankte, ertönten neben den tierischen Hits auch bekannte Oldies und aktuelle Charts aus den rund 1.000 Kehlen. Von „Schrei nach Liebe“ von den Ärzten über „Dschinghis Khan“ von Ralph Siegel bis zu „House of the rising Sun“ von The Animals sangen sich die Teilnehmer durch sämtliche Jahrzehnte und musikalische Genres.

Sommer im Zeichen den Löwen

Das Rudelsingen bildete aber nur den Anfang einer ganzen Reihe von Veranstaltungen, mit denen der Zoo in diesem Jahr den Umbau der Löwenanlage unterstützt: Vom 22. Juni bis zum 28. Juli zieht die Ausstellung „United Buddy Bears – The Art of Tolerance“ in den Zoo. Dann werben 93 bunte Bärenskulpturen für Frieden und Toleranz und sammeln über Paten zusätzlich Spenden für die Löwen. Im August verwandelt außerdem das 1. Open Air-Kino den Platz am „Affentempel“ in einen Kinosaal unter dem Sternenhimmel. Besucher können sich auf spannende Blockbuster wie „Avengers 3“, „Der König der Löwen“ und „Bohemian Rhapsody“ freuen. Weitere Informationen zu den Veranstaltungen sowie zum Verein „Löwen für Löwen“ finden Interessierte auf der Internetseite des Zoos unter www.zoo-osnabrueck.de.


Über den Zoo Osnabrück

Der Zoo Osnabrück wurde 1935 als Arbeitsgemeinschaft Heimattiergarten von Osnabrücker Bürgern gegründet und bereits 1936 als Heimattiergarten eröffnet. Während des Zweiten Weltkriegs wurde der Heimattiergarten größtenteils zerstört, doch anschließend verfolgten die Osnabrücker weiterhin ihr Ziel, für die Stadt einen Zoo zu schaffen. Im Laufe der Jahrzehnte entwickelte sich der Heimattiergarten zum Tiergarten und schließlich zum zoologischen Garten. Heute beherbergt der Zoo auf 23,5 Hektar 2.261 Tiere aus 289 Arten. Neueste Erlebniswelten sind der Unterirdische Zoo (2009), die afrikanische Erlebniswelt „Takamanda“ (2010), die nordische Tierwelt „Kajanaland“ (2011) und der Affentempel „Angkor Wat“ (2012). 2014 wurde der Tigertempelgarten im Bereich „Angkor Wat“ eröffnet. Als dritter Bestandteil wurde im Herbst 2017 der „Orang-Utan Dschungeltempel“ in diesem Bereich fertig gestellt. Im Oktober 2018 neu hinzugekommen ist die nordamerikanische Tierwelt „Manitoba“ mit u.a. Hudson-Bay-Wölfen, Schwarzbären, Waldbisons, Stinktieren und Kanadischen Bibern. 2018 besuchten den Zoo Osnabrück 1.015.000 Besucher.

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