Spaßregatta am Speichersee

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Am 30.06. fand zum ersten Mal beim SvSE eine Spaßregatta für Kajütboote statt.

Die Vorfreude war groß und im Vorfeld wurde schon mal der ein oder andere Schlag auf dem See getestet. Gleichzeitig stand die Überlegung an, welches Vorsegel denn verwendet werden soll. So preparierten sich die Eigner für die Regatta.

Um 11 Uhr bei der Steuermannsbesprechung gab der Wettfahrtleiter den zu segelnden Kurs durch. Angesagt waren 2-3 Wettfahrten mit einem Streicher, d.h. dass man die schlechteste Wettfahrt streichen kann. Gemeldet waren 4-5 Beaufort Wind verbunden mit Sonne, also herrliche Segelbedingungen.

Der Start der gemeldeten 11 Boote sollte gegen 12 Uhr sein. Gegenseitig wünschte man sich viel Glück und schon ging es auf die Boote. Die Regatta sollte mit einem Kangerustart beginnen, d.h. die Boote mit einem niedrigeren Yardstick (die schnelleren) starten später, die Kajütboote mit einem höheren Yardstick (die langsameren) starten zuerst.

Der Yardstick ist ein Berechnungssystem für Segelregatten, das es erlaubt, verschiedene Bootsklassen unterschiedlicher Bauform miteinander zu vergleichen.

Der große Vorteil beim Kangerustart ist, dass beim Zieleinlauf sofort erkannt wird, welcher Platz ersegelt wurde.

Für eine Startverschiebung sorgte eine Leisure 17, dessen Fock (Vorsegel) sich vertüdelt hatte und legerwall getrieben wurde. Der Wind hatte stark zugenommen, so dass ein weiteres Boot wegen einem gerissenen Segel ausschied. Als die Regatta schließlich startete, hatte der Wind weiter aufgefrischt und es wurden Windstärken in Böen bis 7 Beaufort gemessen. Auf dem Wasser war einiges los und es schien eine anspruchsvolle Regatta zu werden, aber das Wettfahrtleiterteam und die Sicherungsfahrer hatten alles unter Kontrolle.

Gesegelt wurden drei Wettfahrten mit jeweils einem Dreieck und einem Linear. Teilweise kam es zu heftigen Krängungen der Boote, aber außer einigen Blasen an den Händen, einer ausgelösten Rettungsweste und einigen Prellungen lief alles glimpflich ab. Gekämpft wurde bis zum Schluss.

Nach der Regatta gab es zwar die begehrten drei Gewinnerplätze, aber entscheidend war der große Spaß und bei diesem „großen Segeltag“ dabei gewesen zu sein und alles gemeistert zu haben.

Zum Abschluss gab es für alle Segler und Zuschauer Kaffee und Kuchen, denn das Startgeld betrug pro Segelteam einen Kuchen.

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